
Recycling Week 2026
Die 4th World Recycling Convention in Basel hat eindrucksvoll gezeigt, wohin sich die Circular Economy entwickelt: Nachhaltigkeit entsteht zunehmend nicht mehr in isolierten Prozessen, sondern durch die intelligente Vernetzung aller Akteure entlang des gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs.
Genau an diesem Punkt setzt KUMAsoft an. Mit Partobello.com entwickelt das Unternehmen weit mehr als eine Plattform für gebrauchte Originalteile. Ziel ist der Aufbau eines digitalen Ökosystems für End-of-Life-Fahrzeuge, das künftig Material- und Produktströme über Unternehmensgrenzen hinweg miteinander verbindet.
Digitale Ökosysteme für End-of-Life-Fahrzeuge
Neben dem Handel mit gebrauchten Originalteilen rücken dabei insbesondere vier Bereiche in den Mittelpunkt:
- die Wiederverwendung hochwertiger Originalteile in der Unfallreparatur
- die Gewinnung von Altteilen, sogenannten Cores, für das Remanufacturing
- Closed-Loop-Recycling hochwertiger Materialien wie Kunststoffe und Glas
- die deutliche Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks
Mit der neuen EU-Altfahrzeugverordnung werden genau diese Prozesse künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Digitale Plattformen werden damit zum entscheidenden Bindeglied zwischen Herstellern, Versicherungen, Werkstätten, Fahrzeugverwertern, Remanufacturing-Unternehmen und Recyclingbetrieben.
Partobello als integrierte 3R-Lösung
In der Session „Digital Recycling Ecosystems“ konnte KUMAsoft mit Partobello seine integrierte 3R-Lösung für mehr Nachhaltigkeit im Automobilrecycling vorstellen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie digitale Wertschöpfungsnetzwerke künftig gestaltet werden müssen, damit Informationen, Produkte und Materialien nahtlos zusammenfinden. Denn funktionierende Kreislaufwirtschaft braucht nicht nur technische Lösungen, sondern auch verlässliche Daten, effiziente Prozesse und die Zusammenarbeit aller relevanten Marktteilnehmer.
Digitalisierung und Automatisierung als Treiber der Kreislaufwirtschaft
Auch die Session „The Future of E-Waste, Battery and Plastic Recycling“ machte deutlich, wie schnell sich neue Technologien bereits heute in industrielle Prozesse integrieren lassen. Besonders Entwicklungen im automatisierten Batterierecycling zeigen, welches Potenzial in der Verbindung von Digitalisierung, Automatisierung und Kreislaufwirtschaft liegt.
Für KUMAsoft ist das ein weiterer Beleg dafür, dass diese Bereiche künftig untrennbar miteinander verbunden sein werden.
Enabler einer vernetzten Circular Economy
Der Anspruch von KUMAsoft ist es, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten: nicht als Anbieter einzelner Softwarelösungen, sondern als Enabler einer vernetzten Circular Economy.
Ziel ist es, digitale Strukturen zu schaffen, in denen Informationen, Produkte und Materialien effizient zusammengeführt werden. So entstehen die Grundlagen für eine neue Generation der Kreislaufwirtschaft im Automotive-Bereich.
Die vielen Gespräche und Diskussionen auf der 4th World Recycling Convention haben gezeigt: Die Grundlagen dafür werden bereits heute geschaffen.
